Selbstorganisation im Netz – Anstoß zum Hinterfragen impliziter Annahmen und Prämissen

  • Wenn von "Selbstorganisation im Netz" die Rede ist, wird selten reflektiert, mit welchen impliziten Annahmen diverse Diskussionen und Empfehlungen zum selbstorganisierten Lernen im Web 2.0 verbunden sind. In diesem Beitrag werden drei dieser Prämissen herausgearbeitet, nämlich: (a) Es ist weitgehend klar, was mit Selbstorganisation gemeint ist. (b) Selbstorganisation ist jedem jederzeit möglich. (c) Selbstorganisation ist allseitig erwünscht. Dabei geht es nicht darum, selbstorganisiertes LernenWenn von "Selbstorganisation im Netz" die Rede ist, wird selten reflektiert, mit welchen impliziten Annahmen diverse Diskussionen und Empfehlungen zum selbstorganisierten Lernen im Web 2.0 verbunden sind. In diesem Beitrag werden drei dieser Prämissen herausgearbeitet, nämlich: (a) Es ist weitgehend klar, was mit Selbstorganisation gemeint ist. (b) Selbstorganisation ist jedem jederzeit möglich. (c) Selbstorganisation ist allseitig erwünscht. Dabei geht es nicht darum, selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web abzulehnen oder sich gegen den Selbstorganisationsboom in der öffentlichen Diskussion an sich auszusprechen. Vielmehr gibt es gute Gründe, um für mehr Transparenz und etwas Nachdenklichkeit zu plädieren.show moreshow less
  • When we talk about "self organization on the web" there is little reflection on the implicit presumptions which underlie discussions and recommendations for self-organized learning in Web 2.0. This article elaborates on three of these premises, namely: (a) It is largely clear what self-organization means. (b) Self-organization is possible for anybody anytime. (c) Self-organization is generally desired. The point is not to dismiss self-organized learning on the interactive web or to argue againstWhen we talk about "self organization on the web" there is little reflection on the implicit presumptions which underlie discussions and recommendations for self-organized learning in Web 2.0. This article elaborates on three of these premises, namely: (a) It is largely clear what self-organization means. (b) Self-organization is possible for anybody anytime. (c) Self-organization is generally desired. The point is not to dismiss self-organized learning on the interactive web or to argue against the boom of self-organization in the public discourse per se. But there are reasons for advocating more transparency and some thoughtfulness.show moreshow less

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Metadaten
Author:Gabi Reinmann Author-IDgnd/12302384X
URN:urn:nbn:de:bvb:384-opus4-10720
Series (Serial Number):Arbeitsberichte der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, Medienpädagogik (18)
Type:Report
Language:German
Publishing Institution:Universität Augsburg
Contributing Corporation:Institut für Medien und Bildungstechnologie
Release Date:2009/05/28
Tag:Selbstbestimmung; Selbstorganisation; Willensfreiheit
GND-Keyword:Selbstgesteuertes Lernen; Soziale Software; World Wide Web 2.0
Institutes:Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät / Medienpädagogik
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 37 Bildung und Erziehung / 370 Bildung und Erziehung
Licence (German):License LogoNICHT FÜR DISSERTATIONEN: Creative Commons - Namensnennung

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