Klimaklagen gegen Private als Regulierungsinstrument: erweiterte und aktualisierte Fassung des Vortrags, den der Verfasser am 16. Mai 2023 vor der Juristischen Studiengesellschaft Regensburg e.V. gehalten hat

  • Lässt sich der Klimawandel durch privatrechtliche Klagen von Umweltschutzverbänden stoppen? Können etwa Autohersteller dazu gezwungen werden, keine Verbrennungsmotoren mehr zu produzieren, obwohl dies gesetzlich noch zugelassen ist? Alexander Hellgardt zeigt, dass solche regulatorischen Klimaklagen nach derzeitigem Recht wenig Aussicht auf Erfolg haben. Auch bei Unterlassungsklagen muss gezeigt werden, dass eine kausale Rechtsverletzung gerade durch das beklagte Unternehmen droht. Dies ist praktisch nur selten möglich. Die Rechtsprechung könnte aber von Verfassungs wegen gezwungen sein, diese hohen Hürden abzusenken und einen effektiven Klimaschutz zu ermöglichen, wenn Deutschland zukünftig seine Klimaschutzziele erheblich verfehlen sollte.

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Metadaten
Author:Alexander HellgardtORCiDGND
Frontdoor URLhttps://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/117176
ISBN:9783748944621OPAC
Publisher:Nomos
Place of publication:Baden-Baden
Type:Book
Language:German
Year of first Publication:2024
Publishing Institution:Universität Augsburg
Release Date:2024/12/02
Page Number:43
Series:Schriften der Juristischen Studiengesellschaft Regensburg e.V. ; 48
DOI:https://doi.org/10.5771/9783748944621
Institutes:Juristische Fakultät
Juristische Fakultät / Institut für Zivilrecht
Juristische Fakultät / Institut für Zivilrecht / Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 34 Recht / 340 Recht