Übersetzen unter politischer Zensur [Rezension von: Aleksey Tashinskiy / Julia Boguna / Andreas F. Kelletat (Hrsg.), Übersetzer und Übersetzen in der DDR. Translationshistorische Studien, Berlin: Frank & Timme 2020]

  • Die Einschränkungen des kulturellen Lebens in totalitären Regimes, unter welchen die freie Behandlung politisch sensibler Themen nicht möglich ist, sind seit langem bekannt; Übersetzer und Übersetzerinnen sind davon nicht weniger betroffen als Schriftsteller. Der vorliegende Sammelband, der zurückgeht auf ein Germersheimer Symposium vom Juni 2018, hat das Verdienst, dies bezogen auf die DDR sowie die vorhergehende SBZ mittels einer Reihe translationshistorischer Fallstudien eingehend zu untersuchen und dabei wichtige neue Erkenntnisse zu gewinnen; wie die Herausgeber in ihrem Vorwort betonen, wurde das Übersetzungswesen im sozialistischen Teil Deutschlands bisher noch weitaus weniger systematisch erforscht als die bereits zu Zeiten der BRD im Westen gut bekannte DDR-Literatur.

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Metadaten
Author:Thomas StauderGND
Frontdoor URLhttps://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/96170
URL:https://zsue.de/heft/uebersetzen-01-2022/
ISSN:1868-6583OPAC
Parent Title (German):Übersetzen
Publisher:Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke
Place of publication:Berlin
Type:Review
Language:German
Year of first Publication:2022
Release Date:2022/06/21
Tag:Übersetzen; DDR; SBZ; Zensur; Übersetzungsgeschichte
Volume:56
Issue:1
First Page:14
Institutes:Philologisch-Historische Fakultät
Philologisch-Historische Fakultät / Romanistik
Philologisch-Historische Fakultät / Romanistik / Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft Französisch / Italienisch
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 80 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft / 800 Literatur und Rhetorik