Schulerfahrungen und Gesundheitsverhalten von Grundschulkindern

  • Hintergrund Das Setting Schule ist für das Gesundheitsverhalten von Kindern relevant. Die Rolle emotionaler und sozialer Schulerfahrungen für das Gesundheitsverhalten wurde an einer Stichprobe von 300 Grundschulkindern der dritten und vierten Klasse aus 22 Schulklassen untersucht. Fragestellung Die Besonderheit der Studie besteht darin, subjektive Gesundheitsweisen durch eine Selbsteinschätzung der Grundschulkinder zu erfassen und anhand veränderbarer Prädiktoren des schulischen Kontextes zu erklären. Material und Methoden Die Kinder beantworteten Fragebogen zu einerseits Klassenklima, sozialer Integration und dem Selbstkonzept der Schulfähigkeit und andererseits Schutz- und Ernährungsverhalten. Die Daten wurden auf Klassen- und Individualebene analysiert. Ergebnisse Generell berichteten Mädchen ein besseres Gesundheitsverhalten als Jungen. Die Unterschiede der Klassen in den Schulerfahrungen waren auch mit Unterschieden im Gesundheitsverhalten assoziiert. Nach KontrolleHintergrund Das Setting Schule ist für das Gesundheitsverhalten von Kindern relevant. Die Rolle emotionaler und sozialer Schulerfahrungen für das Gesundheitsverhalten wurde an einer Stichprobe von 300 Grundschulkindern der dritten und vierten Klasse aus 22 Schulklassen untersucht. Fragestellung Die Besonderheit der Studie besteht darin, subjektive Gesundheitsweisen durch eine Selbsteinschätzung der Grundschulkinder zu erfassen und anhand veränderbarer Prädiktoren des schulischen Kontextes zu erklären. Material und Methoden Die Kinder beantworteten Fragebogen zu einerseits Klassenklima, sozialer Integration und dem Selbstkonzept der Schulfähigkeit und andererseits Schutz- und Ernährungsverhalten. Die Daten wurden auf Klassen- und Individualebene analysiert. Ergebnisse Generell berichteten Mädchen ein besseres Gesundheitsverhalten als Jungen. Die Unterschiede der Klassen in den Schulerfahrungen waren auch mit Unterschieden im Gesundheitsverhalten assoziiert. Nach Kontrolle von Klassen‑, Alters- und Geschlechtseffekten war insbesondere ein gutes Klassenklima mit günstigem Ernährungsverhalten verbunden. Zudem erwies sich auch das Selbstkonzept der Schulfähigkeit als bedeutsames Korrelat von sowohl Schutz- als auch Gesundheitsverhalten. Schlussfolgerung Ansatzpunkte einer schulischen Gesundheitsförderung können somit auch aus der Förderung eines guten Klassenklimas und der Stärkung des schulischen Selbstkonzepts bestehen.show moreshow less

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Metadaten
Author:Michaela TrompkeORCiD, Leonie Träger, Carl-Walter KohlmannORCiD
URN:urn:nbn:de:bvb:384-opus4-1265980
Frontdoor URLhttps://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/126598
ISSN:1861-6755OPAC
ISSN:1861-6763OPAC
Parent Title (German):Prävention und Gesundheitsförderung
Publisher:Springer
Place of publication:Berlin
Type:Article
Language:German
Date of first Publication:2025/11/01
Publishing Institution:Universität Augsburg
Release Date:2025/12/08
Tag:Ernährungsverhalten; Klassenklima; Schulisches Selbstkonzept; Schutzverhalten; Soziale Integration
Classroom climate; Nutritional behavior; Protective behavior; School self-concept; Social integration
Volume:20
Issue:4
First Page:607
Last Page:614
DOI:https://doi.org/10.1007/s11553-024-01166-4
Institutes:Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum
Medizinische Fakultät / Lehrstuhl für Allgemeinmedizin
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 61 Medizin und Gesundheit / 610 Medizin und Gesundheit
Licence (German):CC-BY 4.0: Creative Commons: Namensnennung